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PG 469: MaTRICS II - Management Tool for Remote Intelligent Configuration of Systems

Motivation

"Ändern Sie mal eben schnell..." - Die zunehmende Komplexität von Rechner- und Softwaresystemen erfordert ein immer detaillierteres Wissen von den dort eingesetzten Tools. Dabei führt die Installation und Konfiguration heterogener Systeme zu immer länger andauernden Managementprozessen, die für den Benutzer zunehmend unüberschaubarer werden.
Problematisch sind dezentrale Installationen, die über "das Netz" durchgeführt werden. Hierbei sind vor allem die Zustände von anderen Maschinen zu analysieren, bevor die eigentliche Konfiguration durchgeführt werden kann. Somit ergeben sich Scheduletasks, die koordiniert werden müssen. Jede Transaktion ist dabei zu überwachen, um im Konfliktfall eine geeignete Alarmierung durchzuführen.

 

Ziele

Mit MaTRICS wollen wir eine einheitliche Konfigurationsumgebung entwickeln, die den Zugang über verschiedenste Kommunikationswege (Webfrontend, E-Mail, SMS, etc.) ermöglicht. MaTRICS besteht aus 3 verteilten Komponenten: dem ConfigManager, den ConfigClients und den ConfigAgents. Die Akteure der MaTRICS sind die zu konfigurierenden Server. Die Funktionalität der MaTRICS wird durch die Menge der Dienste des ConfigManagers festgelegt. Im Rahmen der Projektgruppe sollen zunächst noch fehlende Basiskomponenten, wie beispielsweise das AccessManagement im ConfigManager entwickelt werden. Des weiteren werden die eigentlichen Konfigurationsdienste mit Hilfe dieser Basiskomponenten auf Service Logic Ebene designt. Dabei soll

  • Pattern-basiert vorgegangen werden, und zwar sowohl auf Architektur- als auch auf Prozessebene. Es sollen auch informellere, konzeptuelle Architektur/Prozess-Strukturen und Vorgehensweisen für das betrachtete Anforderungsprofil herausgearbeitet werden.
  • Transparenz, Effizienz und Flexibilität garantiert werden. Hier ist eine Dienst- und Feature-orientierte Vorgehensweise geplant, die konsequent die Spezifikation des Was auf der Anwendungsebene von dem Wie auf der Realisierungsebene trennt. Die von uns eingesetzte Methodik hat sich bereits im Telekommunikationsbereich sehr erfolgreich etabliert.

Ein weiteres Ziel dieser PG besteht in der Umsetzung einer universellen Beschreibungssprache auf Basis von XML zur Spezifikation der GUI beim WebAgent. Im nächsten Schritt können dann mit Hilfe diese Sprache beliebige ConfigAgents (beispielsweise EMailAgent, SMSAgent, WAPAgent, etc.) entwickelt werden.
Unabhängig davon kann mit der Entwicklung von autonomen ConfigClients begonnen werden. Diese Art von Clients werden hauptsächlich für das Monitoring und die Überwachung von Diensten auf den zu konfigurierenden Servern benötigt.

 

Umfang

Jeweils 8 Semesterwochenstunden.

 

Veranstalter

  • Prof. Dr. Bernhard Steffen
  • Dipl.-Inform. Markus Bajohr
  • Dipl. Ing. Martin Karusseit


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Kontakt

Tel. (0231) 755-5801
Fax (0231) 755-5802