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Virtualisierung und Compilation

 
  • Veranstalter: Prof. Dr. Bernhard Steffen und Dr. Oliver Rüthing
  • Basismodul (4 SWS)
  • Ort: OH 14, Raum 104
  • Zeit: wöchentlich jeweils  Mittwoch 12.15-13.45 und Freitag 12.15-13.45 Uhr
  • Start: Mittwoch, 21.10. 2015

 

Kommentar

Compilation hat zum Ziel, sogenannte WAS-Beschreibungen in WIE- Beschreibungen umzuwandeln. Klassisch ist hier das WIE mit direkt auf  Maschinen ausführbaren Beschreibungen assoziiert (z.B. Bytecode oder Assembler), und das WAS eine möglichst nutzerfreundliche, typischerweise algorithmische Beschreibung (z.B. in Java). Das zur Compilation duale Konzept (von einer WIE- zu einer WAS-Beschreibung)  ist "Virtualisierung". Diese bezeichnet die Abstraktion von technischen Details, wie etwa die einem System zu Grunde liegende Hardware- oder Softwareplattform, hin zu einer benutzernahen, fachlichen Sicht.

Der hier zu überbrückende WAS/WIE-Graben ist in den letzten Jahrzehnten immens gewachsen. Immer höhere Programmiersprachen machten die üblichen WAS-Beschreibungen immer komfortabler. Der Anspruch  wächst aber noch weiter: WAS-Beschreibungen in Form von Geschäftsprozessmodellen sollen auch übersetzbar werden. Das wirft die Frage auf, wie die Ebene der System-/Prozessentwicklung so von den Details etwaiger Plattformen abgekoppelt werden kann, dass einerseits eine problem- und zielorientierte Entwicklung/Modellierung, andererseits aber auch immer noch eine automatische Übersetzung in ausführbaren Code möglich ist.

Nach einem Rückblick auf die Techniken des klassischen Compilerbaus werden darüber hinaus gehende Techniken vorgestellt, die es erlauben, ausführbaren Code für immer abstrakter spezifizierte Merkmale und Funktionalitäten zu erzeugen. Dabei werden wir unterscheiden, inwieweit der erzeugte Code spezielle Rahmenbedingungen in Form spezifischer Laufzeitsysteme oder sogenannter "execution engines" erfordert, wie sie insbesondere zur Ausführung langlebiger Geschäftsprozesse eingesetzt werden.

Die in der Vorlesung vorgestellten Techniken werden sowohl theoretisch beleuchtet als auch anhand konkreter Anwendungsszenarien im Rahmen der Übungen erprobt. Dazu gehört der Einsatz unterschiedlicher Softwaretools wie beispielsweise ANTLR, jABC und Xtext in Form kleinerer Praxisprojekte.Die weiterführende Veranstaltung "Virtualisierungskonzepte in der Praxis" vertieft den Themenbereich der Virtualisierung weiter.

 

 

 

Infos zum Schwerpunkt (für Diplom-Studierende)

Die Vorlesung wird den Schwerpunkten 1 (Software-Konstruktion), 3 (Verteilte Systeme) und 4 (Algorithmen, Komplexität und formale Modelle) zugeordnet.

 

Übungsinfos

In den Übungen (2 SWS/ Woche) wird durch konkrete Aufgabenstellungen die Möglichkeit gegeben, das in der Vorlesung "Virtualisierung und Compilation" theoretisch erworbene Wissen anzuwenden und zu festigen. Als Übungstermin ist Dienstag, 14-16 Uhr, Raum 104 OH 14 vorgesehen (Start 27.10.2014).  Eine alternativer Termin für eine Übungsgruppe wird per Doodle-Abstimmung (Auswertung Mo. 26.10. 10.00 Uhr) festgelegt.

 

Materialien

Die Materialien (Folien, Übungsaufgaben) werden rechtzeitig in einem virtuellen

Moodle Arbeitsraum  zur Verfügung gestellt.

  • Zurzeit sind hier keine Informationen vorhanden.


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Kontakt

Tel. (0231) 755-5801
Fax (0231) 755-5802