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Inferenz von endlichen Automaten und regulären Sprachen

 
  • Veranstalter: Prof. Dr. Bernhard Steffen
  • Proseminar (3 SWS)

Thema

Automaten und Transitionssysteme gehören zu den wichtigsten und am weitesten verbreiteten Formalismen in der Informatik. Dies liegt zum einen daran, dass Automaten trotz (oder gerade wegen) ihrer Schlichtheit ein hohe Ausdruckskraft haben. Zum anderen gehören sie zu den ältesten Formalismen der Informatik, so dass eine große Menge gut verstandener Resultate existiert.

Automaten erlauben formale Systembeschreibungen und dienen so als Grundlage für den Einsatz modellbasierter Techniken wie z.B. Verifikation, Model Checking, oder Conformance Testing. Da in der Praxis oft keine (Automaten-)Modelle von Systemen existieren, versucht man diese nachträglich zu erzeugen, um so den Einsatz modellbasierter Methoden zu erlauben. Ein Ansatz, die Inferenz von Automaten, d.h. das Ableiten bzw. Erzeugen von Automatenmodellen aus einer Menge von Beispielen, hat sich im Laufe der letzten Dekade als eigenes Forschungsgebiet etabliert.

Lernziel

Im Rahmen des Proseminars sollen Literaturrecherche, das Konzipieren und Halten von Präsentationen sowie das Verfassen eigener Texte erlernt und trainiert werden. Den thematischen Rahmen wird die Inferenz von Automaten bilden. Geplant ist ein Überblick: von einer Einführung über grundlegende Resultaten zu den aktuellen Forschungsfragen und Anwendungen. Die Teilnehmer werden (unter Anleitung) in Vorträgen (30-40 min) und Ausarbeitungen (15-20 Seiten) jeweils ein Thema selbstständig aufbereiten und präsentieren. Der Fokus soll dabei auf der Präsentation und Vermittlung der jeweiligen Kernideen liegen.

Literatur

  • Kearns, Vazirani: An introduction to computational learning theory, 1994
  • de la Higuera: Grammatical Inference, 2010
  • zusätzliche Literatur für die einzelnen Vorträge


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Kontakt

Tel. (0231) 755-5801
Fax (0231) 755-5802